Wer bin ich und warum fotografiere ich?


Selbstportrait Malina Bura, Fotografin in Berlin und Altmark

 

Mein Name ist Malina Bura und ich leide unter Weltschmerz.

 

Als sehr sensibler Mensch habe ich das Fotografieren als einen Prozess der Selbstheilung bereits in meiner Jugend für mich entdeckt.
Durch das Einfangen besonderer Momente gelingt es mir, mich nicht zu sehr auf das Negative zu versteifen.

Stattdessen kann ich mir direkt vor Augen führen, wie unglaublich viel Wunderbares und Faszinierendes diese Welt neben all dem Elend zu bieten hat.
Das Schaffen neuer Werke ist mir somit eine unendlich große Hilfe im Umgang mit meiner Depression.


Auf künstlerische Art und Weise ermöglicht es mir, meine Gedanken und Gefühle auszudrücken, schenkt mir innere Ruhe und Selbstvergessenheit, die mir im Alltag oft völlig abhanden kommt.
Ich möchte die stillen Momente, die Schönheit der Natur einfangen sowie authentische Portraits kreieren, die Menschen abbilden, wie sie wirklich sind.
Ich möchte dazu inspirieren, genau hinzuschauen und das Glück öfter einmal im Morgennebel, in Tautropfen auf einem Spinnennetz, einem Sonnenaufgang oder dem rosafarbenen Abendhimmel zu suchen statt in Karriere und Konsum.

Ein weiterer Punkt ist der, dass eine meiner größten  Ängste  im Verlust meiner Erinnerungen besteht.
Doch ich will mich erinnern! An jedes kleinste Detail meines Lebens. An alles Schöne und Gute ebenso wie an alles Schlimme und Traurige. Deshalb halte ich alles, was mich umgibt, auf Fotos fest.

 

Ich liebe Süßigkeiten, Obst und Sonntage, laufe gern mit Gummistiefeln durch Pfützen, lese, backe, bastle, schreibe Bücher, schwimme in Seen und Flüssen, ernähre mich vegan, versuche, bestmöglichst nachhaltig zu leben und mit meiner offenen Art über Gefühle zu sprechen, ein Vorbild für andere zu sein.

So oft ich kann, fahre ich von Berlin in die Altmark. Dort bin ich geboren und aufgewachsen, dort ist meine Heimat, für die ich ein starkes Verantwortungs- und Verbundenheitsgefühl empfinde.
Ich möchte Aufmerksamkeit auf diese wunderschöne Region Sachsen-Anhalts lenken und Menschen dazu ermutigen, auch mal die stark unterschätzten ländlichen Gebiete Ostdeutschlands zu erkunden. :)

Auf meinem Instagram-Kanal behandle ich Themen wie Feminismus, Selbstliebe, Urlaub vor der Haustür und die Wertschätzung der kleinen Dinge.
Außerdem berichte ich ehrlich über meine Erfahrungen mit seelischen Leiden und toxischen Beziehungsdynamiken. Dadurch hoffe ich, Menschen für diese Problematiken sensibilisiern zu können und zu erreichen, dass andere Betroffene sich nicht mehr so allein fühlen.

 

Vor ca. 7 Jahren entdeckte ich darüber hinaus das Erkunden und Fotografieren verlassener Gebäude für mich.
Mittlerweile habe ich über 200 verschiedene Lost Places besucht.
Ich liebe die Stille an diesen Orten. Zu sehen, wie die Natur sich zurückholt, was ihr einst gehörte, beruhigt mich.
Das sogenannte Urban Exploring ist eines meiner größten Hobbys geworden.

Einige der dabei entstandenen Bilder habe ich unter PRINTS/verlassenes aufgeführt.

 

P.S : Fragt man junge Leute nach ihrem Berufswunsch, erhält man häufig "Irgendwas mit Menschen..." als Antwort.
Die Tatsache, dass ich jene Wendung etwas anders auslegen würde, erklärt den Namen "was-mit-bildern" ;)


Ausstellungen und Preise

 

2015

- Ausstellung in den Räumlichkeiten des Kellerkinder.eV. im Rahmen der Veranstaltung "Kunstkreuz" des Kulturring in Berlin e.V.

 

2016

- 3. Platz beim Fototwettbewerb Blende der Tageszeitung Junge Welt  in der Kategorie "Gegen die Regeln — Unkonventionell/Ausbruch aus der Norm", Ausstellung der Preisträgerbilder

 

2017

- 3. und 5. Platz beim Fotowettbewerb Blende der Tageszeitung Junge Welt  in den Kategorien "Licht und Schatten" sowie 7 . Platz in "Urbanität-Großstädte-Streetphotography", Ausstellung der Preisträgerbilder
- 2. Platz der Stadt Osterburg (Altmark) beim Hanse Fotowettbewerb

2018

- Gruppenausstellung Die Stadt der Zukunft / Future City während der internationalen Hansetage vom 21.-24. Juni 2018 in Rostock

- 10.-21. Mai Ausstellung im Rahmen der Kulturellen Landpartie im Wendland (Niedersachsen)
http://wendland-net.de/post/kunst-kultur-und-kulinaria-auf-dem-schlosshof-1999

 

2019

- 30. Mai - 10. Juni Ausstellung im Allerhand im niedersächsischen Gartow
- 3. Platz beim Fotowettbewerb Blende der Tageszeitung Junge Welt in der Kategorie "Verkehrte Welt"

 

2020

- Fernstudiums "Fotodesign" an der Online-Schule für Gestaltung
Abschluss: geprüfte Fotodesignerin.

 

2022

- Ausstellung Wenn wir fallen - Depression & Soziale Ängste in den Räumlichkeiten des Kellerkinder e.V. in Berlin Friedrichshain