Eine Kirche, ein Spielplatz, einundsiebzig Straßenlaternen, knapp zweihundert Einwohner.
Das ist das nördlichste Dorf Sachsen-Anhalts. Das ist Hinterelbe.
Hier kämpft sich Malina durch ihre Kindheit und Jugend der Nullerjahre.
Als wäre ihr Leben in dem ehemaligen DDR-Kaff mit schwäbischen „Wessi“-Eltern nicht schon anstrengend genug,
baden die auch noch nackt im See und kaufen im Bioladen ein. Malina ist Außenseiterin.
Nach einer unschönen Trennung der Eltern verfällt sie in Depressionen. Erst „der Junge“ rettet sie. Doch ein Jahr später eskaliert ein Streit.
Von nun an bestimmen psychische und physische Gewalt ihre Beziehung. Ein verzweifelter Kampf um Selbstbestimmung und ein normales Leben beginnt.
Ich biete Lesungen an, die mehr sind als reine Vorträge.
Als Betroffene spreche ich aus persönlicher Perspektive über meine Erfahrungen mit häuslicher Gewalt in einer toxischen Beziehung und über psychische
Erkrankungen.
So entsteht ein Raum für Austausch, Fragen und ehrliche Gespräche.
Gerade für Jugendliche eröffnet sich dadurch ein Zugang, der berührt, verständlich macht und zur Auseinandersetzung ermutigt.
Meine Lesungen verstehe ich als Aufklärungsarbeit: Nur wenn wir über diese Themen sprechen, können wir Betroffenen helfen.
Mein Angebot richtet sich an Schulen, Vereine, Beratungsstellen, Bibliotheken, Buchhandlungen etc.
Honorar nach Absprache.
