"Ich will bloß nicht gezwungen werden, etwas zu tun, was ich nicht tun will. Und ich will von niemandem irgendwelche Befehle entgegennehmen." Sven Regener, Neue Vahr Süd, 2004


Die Tatsache, dass ich die Frage nach dem Berufswunsch

nicht, wie so Viele, mit "Irgendwas mit Menschen" beantworten würde, erklärt den Namen dieser Homepage als eine Anspielung auf jene allzu häuffig gebrauchte Wendung.

 

Wer bin ich und warum fotografiere  ich?

 

Mein Name ist Malina Bura und ich leide unter Weltschmerz.

Das Fotografieren ist daher ein Prozess der Selbstheilung.
Denn durch das Einfangen besonderer Momente kann ich mir direkt vor Augen führen wie, unglaublich viel Schönes und Faszinierendes diese Welt dennoch, neben all dem Elend, zu bieten hat.
So lerne ich, mich nicht zu sehr auf das Negative zu versteifen; es ist somit eine große Hilfe im Umgang mit meiner Depression.
Das  Fotografieren ermöglicht mir, meine Gedanken und Gefühle auszudrücken, was mir ansonsten eher schwerfällt.
Außerdem lassen sich durch Bilder komplexe Themen wirkungsvoll darstellen, sodass ich auf diese Weise auch auf gesellschaftskritische Aspekte aufmerksam machen kann.

Ein weiterer Punkt ist der, dass eine meiner größten (vielleicht irrationalen) Ängste  im Verlust meiner Erinnerungen besteht.
Doch ich will mich erinnern! An jedes kleinste Detail meines Lebens. An alles Schöne und Gute ebenso wie an alles Schlimme und Traurige. Ich gebe zu, dass es eine Zeit gab, in der dies beinahe zwanghafte Züge annahm, sodass ich dabei ganz vergaß den Moment, den ich unbedingt festhalten wollte, zu genießen.
Das ist etwas, woran ich arbeiten muss.

 

Vor ca. 4 Jahren habe ich dann das Erkunden und Fotografieren von verlassenen Gebäuden für mich entdeckt.
Das sogenannte Urban Exploring ist eines meiner größten Hobbys geworden. Einige der dabei entstandenen Fotos habe ich unter der Rubrik "verlassenes" aufgeführt.
Eine Vielzahl weiterer Bilder sowie historische Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Orten finden sich auf meiner Facebook-Fanpage https://www.facebook.com/ForgottenHideaways

 

Ich finde es spannend, die Entwicklung zu verfolgen, die ich im Bezug auf das Fotografieren vollziehe.
Lange habe ich gebraucht, bis meine Bilder halbwegs akzeptabel aussahen und lange werde ich noch brauchen, bis ich da bin, wo ich hin will.
Doch ungeachtet dessen, möchte ich die eingefangenen Augenblicke, Erinnerungen und die damit verbundenen Geschichten mit anderen Menschen teilen und dazu ermutigen genau hinzuschauen und die Welt ab und an aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

 


 

 

 

Am 16. Oktober 2015 hatte ich tatsächlich meine erste richtige Ausstellung.
Ich bin sehr dankbar und froh darüber diese schöne und aufregende Erfahrung gemacht zu haben und gemacht haben zu dürfen!


Es wurden dabei paarweise ein Foto eines verlassenen Gebäudes und das eines obdachlosen Menschen aufgehangen, um zu verdeutlichen, wie absurd es ist, dass so viel Wohnraum leersteht und gleichzeit so viele Leute auf der Straße leben müssen.
Zudem wurden Spenden für ein alternatives Wohnprojekt in Berlin gesammelt.
Das positive Feedback hat mich auf jeden Fall ermutigt, den Versuch gute Fotos zu machen, weiterzuverfolgen.

 

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